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Betrachtungen zum Jahreswechsel

Galopp durch die Zeit

Der „Mann für gewisse Stunden“ begleitet uns im letzten Monat des Jahres allüberall. Auch wenn keiner, außer den ganz Kleinen, mehr an ihn glaubt: Wer lässt sich nicht gern vom Weihnachtsmann verzaubern? Foto: Dreyling

(mud) –Wo ist nur das Jahr geblieben? War nicht eben noch Sommer? –  Für die Mitarbeiter der WTH GmbH war 2019 neben vielen anderen Messen die renommierte internationale Kunststoffmesse „K“ in Düsseldorf einer der absoluten Jahreshöhepunkte. – Jetzt kommt es einem vor, als liege dieses Ereignis schon wieder „ewig“ weit zurück. Dabei war diese wichtige Leitmesse doch erst im Oktober.

Tatsächlich scheinen wir in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Tage, Wochen und Monate eines Jahres zu galoppieren – und schwupps ist wieder Weihnachten und kurz danach Silvester. Möglicherweise ist das auch nur ein Trugschluss, aber es fühlt sich tatsächlich so an, als ob die Kalender für das nächste Jahr schon kurz nach dem Sommerurlaub angeboten würden. Oder?

Für die Jüngeren scheint das Jahr nicht ganz so schnell vorbeizurauschen. Ältere Menschen klagen öfter darüber, dass es so atemlos voran geht. Vielleicht liegt das daran, dass sie bewusster mit jedem abgelaufenen Jahr ein Stück Lebenszeit mehr verabschieden. Die Jungen haben da ja naturgemäß etwas mehr „Luft nach oben“.

Dem Jahresende wohnt aber immer ein gewisser Zauber inne: Nicht nur, dass im Norden Deutschlands ein bestimmter Mann für eine gewisse Zeit das Sagen hat: der Weihnachtsmann. Sein „Gegenstück“ im Süden: das Christkind. Es sind auch nicht allein die neuen Erwartungen, die uns zum Jahreswechsel durch den Kopf gehen. – Tatsächlich genießen wir religionsübergreifend die besinnliche Adventszeit, die Feierlichkeit des Weihnachtsfestes und schließlich den mit mehr oder weniger lebensfroher Ausführlichkeit anstehenden „Rutsch“ ins neue Jahr.

Viel Lichterglanz bestimmt also den zwölften Monat im Jahr. Und wenn dann die letzte Silvesterrakete am Firmament verglüht ist, ist’s Januar – und alles beginnt wieder von vorn. Ehe wir uns versehen haben, sitzen wir schon wieder fest im Sattel: Der Galopp durchs neue Jahr beginnt.