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10 Jul

So schont WTH die Umwelt:

Gesprächspartner auf dem Bildschirm treffen

Eine der umweltfreundlichsten Art der Urlaubsreise: Radfahren mit oder ohne Strom. –  Nicht nur privat ist umweltbeachtendes Reisen ein Gebot der Zeit. Walter Thieme ist überzeugt, dass auch klimafreundliche Geschäftsreisen möglich sind. Foto: Dreyling 

(mud) – „Die beste Geschäftsreise ist die, die gar nicht erst stattfinden muss“, sagt Walter Thieme. Was zunächst absurd zu klingen scheint, hat einen wahren Kern. Tatsächlich ist es bei moderner Betriebsführung – wie im Fall der WTH GmbH –möglich, die Zahl persönlicher Zusammenkünfte über große Entfernungen zu reduzieren. Der Stader Unternehmer geht aber noch einen Schritt weiter: „Auch das private Reiseverhalten lässt sich ohne Entbehrungen klimafreundlicher gestalten. In beiden Fällen leisten wir einen guten Beitrag für den Umweltschutz“.

Geschäftsführer Thieme steigt längst nicht mehr für jedes Gespräch mit Geschäftspartnern ins Auto, in die Bahn oder gar ins Flugzeug. Was früher mehrere Arbeitstage und mehr oder weniger hohe Reisespesen verursacht hat, lässt sich dank Digitalisierung größtenteils einsparen. „Mit einer Videokonferenz lassen sich gleich mehrere Gesprächspartner in Echtzeit auf den Bildschirm und damit ins Gespräch bringen“, erläutert Thieme. Kostendämpfend lassen sich auf diese Weise auch eigene Mitarbeiter aus dem Ausland zu internen Firmenkonferenzen „zuschalten“, bei denen keine Präsenzpflicht besteht.

Eine weitere Möglichkeit umweltfreundlich zu kommunizieren, sieht der WTH-Geschäftsführer in der geschickten Planung seiner Messebesuche: „Ich nutze die Events, um verschiedene Unternehmensvertreter aus dem In- und Ausland auf Messen zu treffen, um so meine eigenen Reiseaktivitäten zu reduzieren.“ Tatsächlich seien die internationalen Ausstellungen bestens geeignet, Partner aus allen Herren Länder zu treffen und zu „Netzwerken“.

Aber auch die vielen anderen Spielarten der digitalen Betriebsführung helfen Thieme dabei, seinen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes zu leisten: WTH hat seine internen Abläufe so effektiv gestaltet, dass Fehlerquellen weitgehend ausgeschlossen werden. Das hat durchaus handfeste, die Umwelt ganz konkret betreffende Auswirkungen.

Denn den innerbetrieblichen IT-Abläufen folgen außerhalb bei Herstellern, Lageristen und Kunden stets Warenbeschaffung, Lagerhaltung und Lieferabläufe, bei denen Menschen und Maschinen einiges in Bewegung bringen: Da werden Waren rund um den Erdball transportiert, eingelagert, kommissioniert und schließlich europaweit an Kunden ausgeliefert. Walter Thieme: „Fehler, die wir an der Quelle, also in Verwaltung und Vertrieb vermeiden und ausschließen können, schonen damit unmittelbar die Umwelt“.  

Umweltschutz geht aber auch ganz privat, etwa im Urlaub, ist Thieme überzeugt – und sieht die Menschen in Deutschland dabei schon auf einem guten Weg: Immer mehr der bei uns lebenden Familien, Singles und Senioren vereisen in der schönsten Zeit des Jahres innerhalb der Grenzen unseres Landes. Sie suchen sich Ziele an den Küsten von Nord- und Ostsee aus, buchen am Fuße der Alpen oder bereisen die herrlichen Wald- und Gebirgslandschaften von Nord bis Süd und von West bis Ost.

Neue Reiseformen erweisen sich ebenfalls als der Umwelt dienlich: Elektrobetriebene Fahrzeuge wie Fahrräder, Roller oder zunehmend auch Autos und Busse machen das Reisen klimafreundlicher. Und auch die Deutsche Bahn leistet trotz gelegentlicher Unkenrufe ebenfalls ihren Beitrag zu den klimafreundlichen Urlauben. Hinzu kommt eine immer noch starke Wanderbewegung, die auf besondere Weise zur Entschleunigung beiträgt. Besonders die, die „auf Schusters Rappen“ oder auf Zweirädern in  Europa unterwegs sind, haben auch im fortgeschrittenen Alter noch die „Jugendherbergen“ als solide Urlaubsunterkünfte im Blick.

„Wer heute klimafreundlich reisen will, findet dazu bei uns und im europäischen Ausland viele reizvolle und spannende Möglichkeiten“, sagt Walter Thieme. Schon ein Blick in die Regale der örtlichen Leihbüchereien, des Buchhandels oder ins Internet zeigt, dass es an Informationen dazu keineswegs mangelt. Thieme: „Ich bin ziemlich sicher, dass ein klimafreundlicher Urlaub nichts mit Entbehrung zu tun hat – es müssen ja nicht immer Fernflüge in den letzten Winkel der Erde sein.“